Exerpokal’26 Halbfinale: Schnelles Spiel und keine Tore – Entscheidung erst nach Elfmeterschießen

 

Erstes Halbfinalspiel Rotation Prenzlauer Berg gegen gegen SV Buchholz, beide Mannschaften begannen schnell. In der 11. Spielminute die erste große Chance für Rotation. Eine Eingabe von links, fast von der Buchholzer Grundlinie, doch Tersugh Kelvin Usor im Torraum verpasste den Ball.

Das Spiel bewegte sich in der ersten Halbzeit vor allem im Mittelfeld, man nahm sich gegenseitig die Bälle ab und das von beiden Mannschaften angeschlagene hohe Tempo ging zu Lasten der Genauigkeit – Fehlpässe waren in reichlicher Anzahl zu betrachten. Dagegen gab es kaum Schüsse aufs Tor, und wenn, dann waren sie unplatziert. So waren dann selbst Eckstöße so selten, wie Bananen in der DDR.

Selten die Szenen wie in der 41. und 42. Minute, wo ein Torwart – hier Karlsson Bosky von Rotation – unter vollem Körpereinsatz eingreifen und den Ball sichern musste. Auf der Gegenseite tat es ihm dann sein Buchholzer Kollege Felix Peterson gleich, als Rotation der 43. und der 45. Minute einen Angriff mit tatsächlich gezielten Abschüssen beendeten.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit waren die Buchholzer etwas häufiger zu Gast im Strafraum von Rotation, als die Rotationer im Buchholzer Strafraum.
In der 53. Minute und der 62. Minute zwei Chancen für Buchholz, die allerdings von der Prenzlauer Berger Abwehr beziehungsweise dem Tormann vereitelt wurde.

In der 63. Minute dann ein mächtiger Schuss von Rotation, der am Buchholzer Tor vorbeipfiff. In der 66. Minute stimmte zwar nun die Schussrichtung, dafür war jedoch der Buchholzer Torwart Felix Peterson auf der Hut.
Auf der Gegenseite gab es in der in der 68. Spielminute eine Eingabe von links in den Torraum – was fehlte, war ein Buchholzer Spieler, der den Ball über die Linie geschubst hätte. ,

In der 71. Minute die wohl größte Chance für die Buchholzer. Der Ball fliegt in den Torraum, Karlsson Bosky wehrte ab. Dann ein Schuss parallel zur Torlinie, doch war niemand da, der die Richtung des Balles geändert hätte.

In den letzten zehn Minuten drängten beide Mannschaften förmlich auf ein Siegestor.

In der 80. Minute, nachdem Ball auf in den Buchholzer Torraum gebracht wurde, ging es dort hin und her, aber letztlich wurde der Ball abgewehrt.

In der 87. Minute Eckball für Rotation, der verzogen wurde. In der 88. Minute ein Rotation-Freistoß aus der eigenen Hälfte. Tersugh Kelvin Usor dribbelte sich zum Buchholzer Strafraum durch und schoss. Torwart Felix Peterson musste sich in die Lüfte erheben, um den Ball im letzten Moment zu fassen zu kriegen.

Dann noch einmal ein Bucholzer Angriff der ebenfalls kein Ergebnis brachte – und dann der Abpfiff. Es blieb beim 0:0. Also Elfmeterschießen.

Buchholzens Keeper Felix Perterson schaffte einmal, dem Ball den Durchlass zu verwehren, sein Prenzlauer Berger Kollege Karlsson Bosky schaffte es zweimal.

Rotation ist im Finale.

 

Das Elfmeterschießen

 

Impressionen vom Spiel


 

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