
Das ging schon mal gut los. „Unsere Stamm-Mannschaft ist heute fast vollzählig bei einer Hochzeit“ erzählte jemand aus dem TSC-Tross. Die, die nicht feierten und zum Spiel gegen die SG Prenzlauer Berg antraten, mussten dann unmittelbar vor dem Anpfiff einen Kleiderwechsel vornehmen. Der Schiedsrichter befand, dass es nicht anginge, wenn beiden Mannschaften durchgehend rote Trikots trüben. Dann aber gings los.
Die SG dominierte bereits zu Beginn des Spiels. Schon in der 1. Spielminute musste der TSC-Torwart zweimal zugreifen.
Nach einem Angriff der SG in der 6. Minute wurde es etwas unübersichtlich im Straf- und Torraums des Berliner TSC. Fabian Zabel erwischt den Ball – 1:0 Für die SG Prenzlauer Berg.
In der 16. Minute ein Freistoß für den TSC an der gegnerischen Strafraumgrenze. Der Ball wurde abgewehrt, gleich darauf ein Konter der SG und der TSC-Torwart musste schon wieder retten. In der 17. Minute dann ein kräftiger Weitschuss von Nicolas Pepp – 2:0 für die SG.
In der 19. Minute verkürzte der TSC auf 2:1.
Doch schon in der 23. Minute wird Nicolas Pepp mit einer maßgeschneiderten Vorlage bedient – 3:1.
Mittlerweile fielen die Tore wie reife Äpfel von den Bäumen. In der 33. Minute schoss Moritz Neumann das 4:1 für die SG. In der 38. Minute traf ein 20-Meter-Schuss die Querlatte. Der Ball sprang zurück und wurde von Moritz Neumann lässig und völlig unbehelligt von der abwesenden TSC-Abwehr ins Tor geköpft – 5:1
In der 41. Minute gab es eine Doppelchance für TSC, bei der sich SG-Torwart Fabian Orlik auszeichnen musste. Dem folgte ein Konter, bei dem Devin Ziegelsdorff den sechsten Treffer für die SG versenkte.
In der 44. Spielminute kam dann wieder Moritz Neumann zum Zuge, der vorbei an drei zu Salzsäulen erstarrten TSC-Abwehrspielern Treffer Nummer Sieben landete.
Das sich der TSC-Tormann eine Verletzung zugezogen hatte, brauchte die Mannschaft für die Zweite Halbzeit einen Ersatz. Der war aber nicht vorhanden, so dass ein Feldspieler die Rolle übernehmen musste.
In der 49. Minute Foulspiel im TSC-Strafraum. Fabian Zabel verwandelt den fälligen Strafstoß sicher – 8:1 für die SG Prenzlauer Berg.
In der Folgezeit erschien der Berliner TSC nicht mehr ganz so desolat wie in der ersten Spielhälfte und erkämpfte sich einige Spielanteile. In der 54. Spielminute kämpfte sich Stefan Saake zum gegnerischen Strafraum durch, scheiterte aber am SG-Tormann, die sich durchkämpft und schießt, doch der Torwart hält. In der 60. Minute gab es einen Freistoß an der Strafraumgrenze, doch der brachte nur einen ebenfalls erfolglosen Eckstoß ein.
In der 65. Minute dann tatsächlich der zweite TSC-Treffer (Schütze: Paul Schreiber). Und Paul Schreiber war es dann auch, der in der 72. Spielminute mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, aus auf 8:3 verkürzte. Kurz darauf hätte Schreiber sogar noch einen weiteren Treffer landen können, brachte den Ball aber nicht über die Linie.
Mittlerweile dominierte der TSC das Spiel. In der 81. Minute ein SG-Konter, Schuss aus spitzem Winkel und es stand 9:3. Unmittelbar vor dem Abpfiff strich der Ball noch einmal über die Latte des TSC-Tores – es blieb beim 9:3.
Impressionen vom Spiel

















































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