
Vor 25 Jahren konnte Rotation Prenzlauer Berg das letzte Mal den Exerpokal holen – seitdem reichte es allenfalls mal für eine Finalteilnahme. Würde es diesmal gelingen, den Pott in der Tescharena zu halten? 414 zahlende Zuschauer (Rekord!) wollten es wissen.
Rotation begann gegen den Pokalsieger von 2024 stürmisch, Pfeffersport-Torwart Luca Tschiche musste sich heftig ins Zeug werfen, um einen frühen Rückstand zu verhindern.
Doch nach kaum mehr als sechs Minuten hatte sich der Sturm gelegt und das Spiel verteilte sich gerecht auf beide Seiten. Doch in der 18. Minute wirbelte völlig überraschend von Halblinks Elias Aguigah in Richtung Rotation-Tor, schoss – und brachte Pfeffersport mit 1:0 in Führung.
Danach verschoben sich die Spielanteile sichtbar zugunsten des Pokalverteidigers, ohne dass der allerdings daraus einen Gewinn erzielen konnte. In den letzten Minuten machte Rotation wieder Druck und hatte in der 43. Spielminute die Chance zum Ausgleich, als Luca Tschiche beim wegfausten des Balls abrutschte – allein, es war kein Rotationer zur Stelle, der die Sache geregelt hätte.
Nach dem Wiederanpfiff blies Rotation erneut zum Sturm, der allerdings nur acht Minuten anhielt. Dann war wieder Pfeffersport am Zug. Nach einem Eckball für die Pfeffersportler entstand vor dem Rotation-Tor ein recht unübersichtliches Gewühle, bei dem einer der Verteidiger das Bein falsch an den Ball legte, so dass der danach im eigenen Tornetz zappelte – also der Ball, nicht der Verteidiger.
Doch nur zwei Minuten später übernahm wieder Pfeffersport das Schießen der eigenen Tore. Bei einem Blitzangriff über drei Stationen war es dann Florian Möller, der den Treffer erzielte.
So langsam schien Rotation nun die Puste auszugehen. Pfeffersport dominierte das Spiel zusehends und die Ausflüge des Platzbesitzer zum Strafraum der Gegner wurden immer seltener. Genau ein solcher leitete dann auch den vierten Pfeffertreffer ein. Eckball auf der Pfeffersportseite, dem folgte ein schneller Konter und das Treffen übernahm erneut Elias Aguigah.
Dabei blieb es dann auch – Pfeffersport hatte den Pokal erfolgreich veteidigt.
Impressionen vom Spiel









































































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