Exerpokal ’25: Pfeffersport gegen Blau Gelb – Wer zuerst schießt, gewinnt

 

Beim Spiel Pfeffersport gegen Blau Gelb Berlin konnte man 75 Minuten lang ein merkwürdiges Phänomen beobachten: Beide Mannschaften legten ein hohes Tempo vor, wirbelten über den Platz, waren trickreich und technisch durchaus anspruchsvoll. Mal hatten zehn Minuten lang die einen, die nächsten zehn Minuten anderen einen optischen Vorteil.
Allerdings: Niemand getraute sich aufs Tor zu schießen. Also so richtig: Den Ball einfach mal aus zehn, fünfzehn oder auch zwanzig Meter kräftig in Richtung Tor zu treten. Stattdessen spielte sich der schön anzusehende Fußball vor allem zwischen beiden Strafraumgrenzen ab. Dass ging so weit, dass die Torleute zuweilen den Strafraum verließen, um den ihnen entgegenkommenden Ball wieder in die Spielfeldmitte zu befördern.

Was nicht bedeutet, dass es nun gar keine Versuche gegeben hätte, den Ball über die jeweilige Torlinie zu bringen. Die gab es – allerdings mit der Maßgabe, die Kugel buchstäblich über die Linie zu tragen. Was aber regelmäßig an der Abwehr des Gegners scheiterte.

Erlösung kam in der 75. Spielminute.Während ein wirklich scharfer Schuss noch am Pfosten des Pfeffersport Tormanns rüttelte, war der Nachschuss dann tatsächlich erfolgreich. 1:0 für Blau Gelb.
Pfeffersport lief nun dem Rückstand hinterher und entblößte dabei zuweilen auch die eigene Abwehr.
Das nutzte in der 86. Spielminute Paul Kolmsee zu einem bravourösen Alleingang, den er mit dem Zweiten Weißenseer Tor krönte.

Zwar konnte Tristan Baron in der 3. Nachspielminute noch den Anschlusstreffer für Pfeffersport erzielen, an der Niederlage des Pokalsiegers von 2024 änderte das aber nichts mehr.

 

Impressionen vom Spiel

 

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