Aufsteiger BSV erteilt Rotations Hockeyherren Lehrstunde

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Das vorletzte Saisonspiel am vergangenen Sonntag hätte die Kür einer erfolgreichen Rückrunde werden sollen für die 1. Hockeyherren der SG Rotation Prenzlauer Berg. Aber es kam anders: Als zu stark erwies sich der Gegner Berliner SV 1892, der eine Woche zuvor den Aufstieg in die Berliner Oberliga klargemacht hatte. Beim 3:5 (3:2) ging das Team von Daniel Geisler zwar noch mit einer knappen Führung in die Pause, nach dem Seitenwechsel zeigten sich aber Effektivität und Effizienz des Gegners, der aus insgesamt sieben ersthaften Schusskreisszenen fünf Tore und zwei Strafecken machte.
 
„Vorne haben wir die Möglichkeiten nicht genutzt und hinten zu viele individuelle Fehler gemacht“, traf Rotation-Coach Daniel Geisler gleich nach dem Schlusspfiff den Nagel auf den Kopf.

09Tatsächlich hatte der frisch gebackene Oberliga-Aufsteiger Berliner SV 1892 den Rotationern deutlich die Grenzen aufgezeigt. Schnell gingen die Gäste in Führung und das Prenzlauer Berger Team brauchte etwas, um sich von diesem frühen Schock zu erholen. Mit seiner ersten Strafecke und einen Kombination auf Christoph Scholze glich Blau-Orange zehn Minuten später aus, nach weiteren sechs Minuten erhöhte wieder Scholze auf 2:1 für die Hausherren (20.).
Doch der BSV bleib seinerseits mit langen Bällen gefährlich, zehn Minuten vor dem Pausenpfiff fand ein Querball von rechts einen dankbaren Abnehmer am langen Pfosten von Rotation – es stand 2:2. Doch Rotation kam noch einmal zurück und nach sehenswerter Vorarbeit von Tim Stürzl und dem Auge für den freien Mann brauchte Max Anton die Kugel kurz vor der Pause nur noch ins leere BSV-Tor einzuschieben.
 

BSV macht nach der Pause wenig für die Partie, schießt aber die Tore

Nach dem Seitenwechsel taten die Gäste lange Zeit wenig für das Spiel. Allerdings vergab auch die Heimmannschaft reihenweise gute Möglichkeiten.

00aIn der Folge zog der BSV ein äußerst effizientes Spiel auf und nutzte die wenigen Möglichkeiten effektiv: Mit langen Bällen aus dem eigenen Aufbau überwanden die Wilmersdorfer nun das Mittelfeld und sorgten tief in der Rotation-Hälfte für Gefahr.
Nachdem auf diese Weise zehn Minuten nach Wiederanpfiff der Ausgleich gefallen war und Rotations Offensive vorne nicht zum Zug kommen konnte, kassierten die Prenzlauer Berger in der Schlussphase auch den erneuten Rückstand. Die Mannschaft von Daniel Geisler musste nun aufmachen, bleib aber vorne im zweiten Durchgang weiter erfolglos.
Auf der anderen Seite machte es der BSV besser und düpierte mit dem 5:3-Schlussstand drei Minuten vor dem Ende einmal mehr die in den vergangenen Spielen sichere Rotation-Defensive.
 

Bewegung nur im Tabellenkeller

Dank des deutlichen 6-Punkte-Vorsprungs hat die Niederlage keine Konsequenzen für die SG Rotation (weiter 25 Punkte) in der Tabelle. Der Mariendorfer HC ist nach seinem 6:2-Sieg beim Steglitzer TK (weiter 15 Punkte) nun allerdings wieder auf drei Punkte (22) rangerückt. Die Füchse (20) stürzten die Bären (9) mit einem 2:1 tief in den Abstiegskampf, in dem der SC Charlottenburg II (10) mit dem 4:0 gegen den Berliner SC II (13) wichtige Punkte sammelte. An der Tabellenspitze baute der Berliner SV mit den Punkten 33, 34 und 35 gegen Rotation seine Führung nun auf zehn Punkte aus.

 

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