Läuft bei Kropp – Berliner TSC beim Tabellenvierten

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Zuerst war die HSG Kropp/Tetenhusen ein Aufsteiger wie jeder andere auch. Man verzichtete nach der Oberligameisterschaft aus finanziellen Gründen auf den Aufstieg, nach der letzten Saison wagte man ihn dann aber doch. Und dann kamen die Querelen beim damals noch Zweitligisten und örtlich nicht weit entfernten TSV Nord Harrislee. Und die spülten mit Kristin Machau, Sabrina Maier und Lena Schulz drei Leistungsträgerinnen zum ohnehin sehr talentierten Kader nach Kropp. Im Saisonheft der 3.Liga hieß es noch zurückhaltend „Klassenerhalt“ als Saisonziel, inzwischen steht aber fest, dass die Mannschaft dieses Jahr als Tabellenvierter die Runde abschließen wird. Eine tolle Leistung.

Am Samstag abend reist nun der Berliner TSC in die Geestlandhalle. Anpfiff wird um 19:30 Uhr sein. Für TSC-Trainer Carlo Gregarek ist die HSG „die spielstärkste Mannschaft in diesem Jahr in unserer Liga“ und schon jetzt, besonders in Hinsicht auf die bevorstehende Fusion mit dem TSV Owschlag im Sommer ein heisser Kandidat für noch mehr im kommenden Jahr.

Nach der deutlichen Niederlage der Kropper Ende Januar in Bremen gewann man nun sechs Spiele in Folge und das nie knapper als mit sechs Toren. Buxtehude wurde mit 15 Toren nach Hause geschickt und der MTV Altlandsberg gar in eigener Halle mit 12 Toren geschlagen. Läuft halt.

„Spaßhandballerinnen“ nannte die örtliche Presse die Mannschaft nach dem letzten Spiel vor einer Woche. HSG-Trainer Thomas Carstensen stuft die Aufgabe gegen den Berliner TSC als „machbar“ und damit siebten Sieg in Folge ein. „Natürlich fahren wir nicht nur nach Kropp, nur um die Punkte abzuliefern.“ gibt TSC-Trainer Gregarek die Marschroute vor. Er kann mit vollem Kader in den Norden fahren und vielleicht gelingt es seiner Mannschaft ja, an diesem Abend auch ein wenig Spaß zu haben.
 
Liveticker wie immer unter www.fb.com/berlinertschandball
 

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