Rotation Prenzlauer Berg: Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft

 

Die Hockeyherren der SG Rotation Prenzlauer Berg siegten am 3. März 2019 in der Sporthalle Woelckpromenade gegen den ATSV Güstrow mit 6:3 (1:1) und sicherten sich so am letzten Spieltag die Tabellenspitze und zugleich den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
 

Im Vorfeld waren die Favoritenrollen von beiden Seiten klar verteilt worden, Güstrow als
Zweitbundesligaabsteiger hatte in den Erwartungen die Nase vorn. Allerdings versteckten sich die
Hausherren nicht, es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel mit wechselnden Spielanteilen auf beiden Seiten.

Rotation konnte das Spiel machen, Güstrow stand überraschend tief und verteidigte nicht selten weit hinter der Mittellinie. Allerdings fehlten im gegnerischen Schusskreis dadurch die Lücken, zudem blieben die Gäste immer wieder über Konter gefährlich.

Mitte der 1. Halbzeit kamen endlich auch die Güstrower zu Offensivaktionen und konnten auch gleich treffen: Eike Engel brachte die Gäste in dieser Phase etwas glücklich in Führung (15.).
Rotation zeigte sich nur kurz schockiert, mit der zweiten Strafecke konnte Niklas Kille ausgleichen (20.), Tim Stürzl und Lennart Schettler hatten in der Folge die erste Führung für Rotation auf dem Schlager, verfehlten aber das Tor knapp oder scheiterten am starken Güstrower Rückhalt Yan Dominik Ryback.

Nach dem Seitenwechsel drückten die Gastgeber der Partie immer mehr ihren Stempel auf: Zwar musste Tim Poncelet erst in höchster Not für seinen Torwart Michael Wahl retten, dann legte Konstantin vom Ende die Kugel mustergültig die Bande runter auf Kille, der mit der Rückhand das 2:1 erzielte (34.).

Dann sorgte ein Doppelpack von Fritz Grospietsch (per Strafecke) und Schettler (39./40.) für eine erste Vorentscheidung und in der Folge sollte sich Rotation diese Führung nicht mehr nehmen lassen. Vielmehr schraubte Schettler die Führung sogar auf 5:1 (49.). Güstrow musste nun kommen und nahm acht Minuten vor Ende der Partie Ryback für einen sechsten Feldspieler aus der Partie.

In der 56. Spielminute verkürzte Engel per Strafecke auf 2:5, doch quasi im Gegenzug stellte vom Ende ebenfalls per Kurzer Ecke die Vier—Tore-Führung wieder her. Die Partie war nun endgültig entschieden, mit der erfolgreichen Schlussecke zum 3:6 aus Güstrower Sicht betrieb Bastian Bobzien lediglich nur noch Ergebniskosmetik. Da zwischenzeitlich das Ergebnis aus
Jena (Zehlendorf 1888 siegte 17:9) bekannt war, stand mit der SG Rotation Prenzlauer Berg der neue Ostdeutsche Meister und Aufsteiger in die 2. Bundesliga fest.

Trainer Felix Rugor

Trainer Felix Rugor: „Das war eine richtig geile Nummer! In der 1. Halbzeit waren wir zwar noch sehr aufgeregt und haben viele Fehler gemacht. Das war ein offener Schlagabtausch und in meinen Augen ein gerechtes 1:1. Diese Aufregung konnten wir nach der Pause aber ablegen, die Raume, die wir besprochen hatten, besser nutzen und haben sauber gespielt. So hatten wir das Momentum auf unserer Seite und haben dann recht dominant und verdient gewonnen.
Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft, dass sie so zusammengewachsen sind und den 0:1-Rückstand aufholen konnten und immerzu zuversichtlich waren.“

Kapitän Tim Poncelet: „Eine unfassbare Stimmung in der Halle. Wir haben das im Team alle sehr genossen und fanden das supergeil. Am Anfang, das konnte man sehen, waren wir sichtlich nervös, da lief noch nicht alles rund.
Aber am Ende haben wir das locker zu Ende gespielt und wir sind alle superglücklich. Jetzt wird gefeiert!”

 

Tore

0:1 Eike Engel (15.)
1:1 Niklas Kille (KE, 20.)
2:1 Niklas Kille (34.)
3:1 Fritz Grospietsch (KE, 39.)
4:1 Lennart Schettler (40.)
5:1 Lennart Schettler (49.)
5:2 Eike Engel (KE, 56.)
6:2 Konstantin vom Ende (KE, 58.)
6:3 Bastian Bobzien (KE, 60.)
 

Strafecken

RPB 4 (3 Tore) / ATSV 6 (2 Tore)
 

Grüne Karte

Moritz Fleiss, RPB (29., Foulspiel) / Jonas H’ansel, ATSV (41., unsportliches Verhalten), Sören Franke (41.,unsportliches Verhalten)
Zuschauer: 200
 
Schiedsrichter: D. Picht/ P. Picht

 

Ausschnitte vom Spiel

 

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