{"id":1198,"date":"2014-11-06T16:41:54","date_gmt":"2014-11-06T14:41:54","guid":{"rendered":"http:\/\/https:\/\/sport.prenzlberger-stimme.net\/?p=1198"},"modified":"2014-11-06T16:41:54","modified_gmt":"2014-11-06T14:41:54","slug":"werder-bremen-war-eine-nummer-zu-gross","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sport.prenzlberger-stimme.net\/?p=1198","title":{"rendered":"Werder Bremen war eine Nummer zu gro\u00df"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/https:\/\/sport.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/tsc1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/https:\/\/sport.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/tsc1.jpg\" alt=\"tsc1\" width=\"670\" height=\"443\" class=\"alignleft size-full wp-image-1524\" srcset=\"https:\/\/sport.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/tsc1.jpg 670w, https:\/\/sport.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/tsc1-300x198.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 670px) 100vw, 670px\" \/><\/a><\/p>\n<p> <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Berliner TSC verlor am Samstagnachmittag das Spiel gegen den neuen Spitzenreiter der 3.Liga Nord, den SV Werder Bremen, klar und deutlich mit 23:35. \u201eIch bin ma\u00dflos entt\u00e4uscht \u00fcber die Leistung meiner Mannschaft\u201c, waren auch lange nach Spielschluss die einzigen Worte, die Trainer Carlo Gregarek zum Spiel sagen wollte.<\/p>\n<p>In den ersten 15 Minuten lie\u00dfen die Berlinerinnen den SV Werder fast widerstandslos das Spiel entscheiden, zeigten sich fast \u00fcberrascht \u00fcber die individuelle St\u00e4rke jeder einzelnen Gegnerin. Schnell und konsequent nutzte der SV Werder die sich bietenden R\u00e4ume, zeigte dabei ein ganz anderes Pass- und Laufverhalten als der TSC, agierte statt reagierte, kurz war einfach eine Klasse besser.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>\n<p>L\u00fccken waren nicht zu schlie\u00dfen<\/p>\n<\/h3>\n<p>\u00dcber 1:7, 4:12 ging es zum 9:15-Halbzeitstand. Die Fronten waren gekl\u00e4rt. Bis zum 14:20 konnte der Berliner TSC den Abstand halten, dann zogen die nie zu kontrollierenden Rabea Ne\u00dflage, Julia Lupke, Marielena Niemann und Joseffa Baumann die Z\u00fcgel wieder und f\u00fchrten beim 28:18 nach 49 Minuten erstmals mit 10 Toren. Zu keiner Zeit konnten den Berlinerinnen den Ausfall von Franziska Chmurski kompensieren. Zudem musste Anja Scheidemann schon fr\u00fch im Spiel verletzt zuschauen. Diese L\u00fccken waren an diesem Nachmittag nicht zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>\u201eWir hatten zum Saisonbeginn unsere Probleme, aber jetzt hoffe ich, dass es so weitergeht\u201c, freute sich nach dem Spiel Bremens Britta Neumann. Berlins Josefine Wenzel war dagegen nat\u00fcrlich weit weniger begeistert: \u201eDas Spiel m\u00fcssen wir ganz schnell vergessen, den Blick wieder nach vorne richten und am Samstag zu Julia Fritsches Abschied gegen die HSG Kropp-Tetenhusen eine viel bessere Leistung bringen und zusammen einen Sieg holen.\u201c <\/p>\n<p>Spielerin des Spieles beim Berliner TSC war Neuzugang Johanna Willing, die sich inzwischen immer mehr an die Spielweise in der 3.Liga gew\u00f6hnt. Mit 7 Toren (laut Spielbericht nur 6, aber es waren wirklich 7) war sie die beste Berliner Werferin, war auch sonst nur schwer von den Bremerinnen zu stellen. Sie freute sich deshalb nach dem Spiel, aber nat\u00fcrlich nur \u00fcber ihre eigene Leistung: \u201eKlar mein bestes Spiel hier in Berlin, aber ich denke, auch das ist noch ausbauf\u00e4hig.\u201c Damit spielt sie unter anderem auf ihren verworfenen Siebenmeter an. \u201eSchade, dass wir unsere guten Trainingsleistungen nicht im Spiel umsetzen konnten. Die Bewegung ohne Ball fehlte heute einfach. Trotzdem haben wir uns nicht aufgegeben\u201c, schloss die 24-j\u00e4hrige das Spiel ab. <\/p>\n<p>So hatte der SV Werder Bremen erstmals in Berlin keine gr\u00f6\u00dferen Probleme, die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Auch wenn man es in Bremen nicht gerne liest: So wie am Samstag spielt ein Aufsteiger. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\n<p>Trainer entt\u00e4uscht<\/p>\n<\/h3>\n<p>Am Montag Vormittag hatte dann auch Trainer Gregarek seine Gedanken geordnet und fasste seine Sicht der Dinge so zusammen: &#8222;Ehrlich gesagt bin ich sprachlos und extrem entt\u00e4uscht! Werder Bremen war uns heute in allen Dingen klar \u00fcberlegen und hat verdient gewonnen. Dass wir uns hier aber so pr\u00e4sentieren, das will und kann ich einfach nicht verstehen. Wir hatten eine gute Trainingswoche und dort kaum technische Regelfehler, aber heute hatten wir davon gef\u00fchlt in jedem Angriff einen. Vorher haben wir Trainer dies auch angesagt, dass so eine starke Mannschaft wie der SV Werder dies gnadenlos ausnutzt. Wir sind nun hart auf den Boden der Realit\u00e4t angekommen und hoffentlich merken nun endlich alle, dass wir uns jeden Sieg hart erarbeiten m\u00fcssen! Positiv war die gut gef\u00fcllte Trib\u00fcne! Danke f\u00fcr Euer Erscheinen! Bitte kommt n\u00e4chsten Samstag wieder, wenn uns der starke Aufsteiger aus Kropp besucht!&#8220;<\/p>\n<p> <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Der Berliner TSC verlor am Samstagnachmittag das Spiel gegen den neuen Spitzenreiter der 3.Liga Nord, den SV Werder Bremen, klar und deutlich mit 23:35. \u201eIch bin ma\u00dflos entt\u00e4uscht \u00fcber die Leistung meiner Mannschaft\u201c, waren auch lange nach Spielschluss die einzigen Worte, die Trainer Carlo Gregarek zum Spiel sagen wollte. 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